Schröpftherapie

 

Durch einseitige Belastung und immer gleiche Bewegungsmuster kommt es bei vielen Menschen zur Verhärtung der Muskulatur, meist im Rücken und Nackenbereich, die auf Dauer zu Schmerzen und Bewegungseinschränkung führen. Teilweise werden richtige Knoten gefühlt, die auch deutlich verhärtet und druckempfindlich sind.

 

Die Schröpftherapie, ein schon seit 5000 Jahren bekanntes Heil- verfahren, bewirkt eine Saugwirkung auf das darunterliegende Gewebe, wodurch es zu einer Förderung der Durchblutung und des Stoffwechsel im Muskel kommt und über Reflexbahnen in die tiefere Muskulatur weitergeleitet wird. Durch Freisetzung von Endomorphinen und Abbau von Stoffwechselprodukten wird ein schmerzlindernder Effekt erreicht.

 

Bei der Schröpftherapie werden Schröpfgläser verschiedenen Durchmessers auf die schmerzhaften Muskelverhärtungen mittels eines Vakuums aufgesetzt, und verbleiben 10-20 Minuten, bis sie abgenommen werden. Unter den Schröpfgläsern verfärbt sich die Haut rötlich-violett, ein Zeichen der vermehrten Durchblutung. Beim blutigen Schröpfen wird vor Aufsetzen eines Schröpfglases ein kleiner Hautschnitt gemacht, um den verhärteten Muskel sofort zu entlasten.

 

In meiner Praxis wird lediglich das unblutige Schröpfen durchgeführt.

 

Bewährt hat sich die Schröpftherapie hauptsächlich bei allen Erkrankungen des Bewegungsapparates, besonders bei schmerzhaften Muskelverspannungen im Nacken/Brust und Lendenwirbelbereich.

 

Bei Gerinnungsstörungen, akuten Entzündungen der Haut und bei allergischen Hautveränderungen ist die Schröpftherapie nicht geeignet.

Dr. med. Franziska Hasselblatt   
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